Was ist Arthrose? 

Alterungsprozesse, genetische Veranlagung oder intensive sportliche Belastung können zu Abnutzungserscheinungen am Gelenkknorpel führen. Dieser Verschleiss wird als Arthrose bezeichnet. Jedes Gelenk kann davon betroffen sein. 

Bei der beginnenden Arthrose kommt es z.B. zu einem unangenehmen Ziehen im Gelenk oder morgendlicher Gelenkssteife. Typisch ist auch ein sogenannter Anlaufschmerz, der nach einer kurzen Gehstrecke wieder nachlässt. Bei einem Fortschreiten der Erkrankung werden die Schmerzen stärker und die täglichen Aktivitäten müssen eingeschränkt werden.  In der Folge sinkt die Lebensqualität und man kann nicht mehr in gewohnter Weise seinen sportlichen Aktivitäten nachkommen. 

Dies führt wiederum zu einem Muskelabbau, welcher die Arthrose im Verlauf verschlimmern kann. Durch den gezielten Einsatz von ACP kann diesem Prozess entgegengewirkt werden, in dem ACP die körpereigenen Regenerationsprozesse aktiviert. Bevor es zu einer höhergradigen Schädigung des Knorpels kommt und nur noch eine Operation oder ein künstlicher Gelenksersatz helfen, sollte eine ACP-Therapie als frühzeitige Option in Erwägung gezogen werden. 

Individuelles Behandlungskonzept

Sie werden von uns individuell beraten, ob der Einsatz einer Eigenbluttherapie für Ihr spezifisches Problem in Frage kommt. Zudem erstellen wir ein auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept, welches aus einer Vielzahl von Therapieformen bestehen kann. Gute Ergebnisse erzielen wir zum Beispiel mit einer Kombination aus Eigenblut- und Physiotherapie. 

Erhöhung der Wachstumsfaktoren durch ACP

Wird das körpereigene Blut nun entsprechend aufgearbeitet, kann dieser Effekt gezielt verstärkt werden. Es ist erwiesen, dass durch das ACP-Verfahren  die Anzahl der Thrombozyten als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht wird. Intensiv untersucht und bestätigt wurde in den letzten Jahren vor allem der positive Einfluss auf den Schmerzverlauf und den Heilungsprozess. 

Kosten

Leider werden die Behandlungen mit Eigenblut- und Hyaluronsäure nicht von der Krankenkasse oder Unfallversicherung übernommen. Sondern nur von Zusatzversicherungen getragen sofern eine entsprechende Abdeckung vorliegt. Es lohnt sich immer, direkt beim Versicherer anzufragen, ob eine Kostenbeteiligung möglich ist. 

Manchmal ist es notwendig, bei akuten entzündlichen Prozessen vorgängig eine Kortison-Therapie durchzuführen, welche dann von einer regenerativen Therapie ergänzt und/oder damit kombiniert werden kann. Die Kortison-Therapie wird von allen Kostenträgern übernommen. 

Sollte eine operative Gelenksversorgung notwendig werden, arbeiten wir eng mit den spezialisierten Ärzten zusammen, welche mit Ihnen das weitere Vorgehen und die Behandlung planen werden.